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E-Auto, Wallbox und Photovoltaik: das Dreamteam für eine nachhaltige Zukunft

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AUTARKIEE-AUTOENERGIEWENDE


Ein E-Auto ist die Zukunft für Ihre Mobilität und Verbrenner wird es durch die Weichenstellungen der Politik immer weniger werden, denn ab 2035 ist der Verkauf von Autos mit klassischen Benzin- oder Dieselmotoren verboten. Nur Verbrennungsmotoren, die mit sogenannten E-Fuels (klimaneutraler Kraftstoff) fahren, dürfen ab diesem Zeitpunkt noch von den Herstellern vertrieben werden. Bereits vor 2035 zugelassene Autos dürfen bis zu ihrer Außerbetriebstellung weiter gefahren werden, der Bestandsschutz ist gesetzlich festgeschrieben. Inwiefern dies allerdings sinnvoll ist, wird die Verfügbarkeit der benötigten Kraftstoffe zeigen.

Wer auf ein E-Auto umsteigt (oder in Zukunft umsteigen muss), sollte sich in erster Linie um seine persönliche Ladeinfrastruktur Gedanken machen. Alles hängt vom persönlichen Nutzungsprofil ab, denn die Verfügbarkeit von Elektro-Tankstellen (Ladepunkte) ist noch lange nicht (Stand August 2023) so ausgebaut, wie das aktuelle Tankstellennetz für die fossilen Brennstoffe. Außerdem sind die Reichweiten von aktuellen E-Autos – besonders im Winter – den aktuellen Verbrennern noch immer weit unterlegen.

Wallbox E-Auto Photovoltaik

Erster E-Auto-Ladepunkt: Ihr Zuhause

Um ein E-Auto in der hauseigenen Garage zu laden, benötigen Sie eine Stromzufuhr. Diese fängt an bei der herkömmlichen Schuko-Steckdose an, was aber nicht zu empfehlen ist. Auch wenn das Elektroauto nur sehr wenig genutzt wird und es eigentlich egal ist, wie lange der Ladevorgang dauert, ist es tatsächlich nicht wirtschaftlich, die Haushaltssteckdose dafür zu nutzen.

Das liegt an den Ladestromverlusten, die sich bei diesem Ladekonzept zwischen 10 und 30 % bewegen. Diese Verluste zahlen Sie immer mit der Stromrechnung, sie landen aber leider nicht in der Autobatterie. Sie entstehen unter anderem durch die Wandlung von Wechselstrom (Stromnetz) in Gleichstrom (Batterie). Dazu kommt, dass eine normale Steckdosen meistens nicht für eine hohe Dauerbelastung ausgelegt sind, bei zeitintensiven Zyklen besteht Kabelbrandgefahr.

Auf längere Sicht ist deshalb die Investition in eine Wallbox die wirtschaftlichere Lösung, die angesprochenen Ladeverluste finanzieren diese praktisch von selbst. Außerdem sprechen wir bei einer durchschnittlichen Wallboxleistung (11 kW) von – je nach Automodell – einer Ladezeitverkürzung um ca. 75 %. Hier ein kurzer Überblick über die Circa-Ladezeiten, gestaffelt nach Leistung:

 

 

Die durchschnittlichen Verluste beim Laden via Wallbox liegen bei 5 bis 10 %. Wer die, im Laufe eines Autolebens nicht unerheblichen – Verluste möglichst klein halten möchte, lädt an Schnellladestationen mit maximaler Power. Tests haben gezeigt, dass auf diese Weise die größte Menge vom gekauften Strom im Batterietank landet. Eventuell auch eine denkbare Alternative für Wenigfahrer: immer, wenn eine Powersäule in der Nähe ist, die Gelegenheit nutzen und den Rest über die Schuko-Steckdose auffüllen. Könnte bei einem bestimmen Nutzungsprofil eine genaue Berechnung wert sein. Eine Karte für das elektrische Tanken finden Sie hier:

www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/E-Mobilitaet/Ladesaeulenkarte/Karte/start.html

Die Königsdisziplin in Sachen nachhaltiger Mobilität ist das Laden via Solarstrom. Aktuell ist die eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ein echtes Renditemodell und in Verbindung mit einer intelligenten Wallbox ein kaum zu toppendes Erfolgsmodell für Menschen, die ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten möchten. Nutzen Sie einfach unseren unverbindlichen PV-Rechner auf unserer Homepage. Er gibt einen seriösen, ersten Überblick über die Möglichkeiten auf Basis des EEG 2023.

 

Viele Wallboxen führen zur vollen E-Auto-Batterie

Am Markt gibt es etliche unterschiedliche Modelle, die sich in Design, Leistung und Ausstattung unterscheiden. Es gibt Boxen von spezialisierten Elektronikherstellern, Autoherstellern und Angebote vom eigenen Stromlieferanten (evtl. mit dazu passendem, günstigen Tarif). Zum Einzelpreis der Wallbox muss immer die Installation am Standplatz des Autos mit einkalkuliert werden. Je nach Weg zum Zählerkasten und vorhandener Hauselektronik können die diesbezüglichen Kosten nicht unerheblich sein. Es lohnt sich wirklich sehr, wenn man mehrere Angebote einholt. Tests haben gezeigt, dass Installationsunternehmen oftmals sehr eigenwillige Vorstellungen von marktüblichen Preisen haben. (DIY ist hier nicht erlaubt).

Die Ausstattungsmerkmale spielen natürlich auch eine große Rolle. Gut funktionierende, aber spartanisch ausgestattete, Modelle gibt es bereis ab ca. 550 Euro. An dieser Stelle der Hinweis: leider hat der Gesetzgeber die Umsatzsteuer nur auf Solaranlagen gestrichen, für Wallboxen und deren Installation gilt nach wie vor die MwSt.-Pflicht. Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Komfortmerkmalen, die allesamt sehr nützlich sein können. Z. B. ist eine eigene Onlineverbindung der Wallbox kein Luxus. Via Smartphone ist der Besitzer so immer über den Ladezustand seines Autos informiert. Alternativ gibt es nur Bluetooth mit bekannter, geringer Reichweite. In Sachen Sicherheit müssen inzwischen keinerlei Abstriche mehr gemacht werden und die Grundfunktionen (ohne lästige Ladeabbrüche) funktionieren inzwischen bei allen Herstellern problemlos. Falls mehrere Personen die Wallbox nutzen, sollte diese die Möglichkeit zur Anlage von mehreren Nutzerprofilen bieten.

Die sinnvolle „Standardwallbox“ hat momentan eine Leistung von 11 kW (über diesem Wert unterliegt die Box einer Genehmigungspflicht) mit einem dreiphasigen Anschluss. Diesen sollten Sie auf alle Fälle wählen, so bleiben Sie für die Zukunft flexibel. Auch wenn zwei Phasen aktuell gar nicht genutzt werden, jedes E-Auto kann angeschlossen werden. Wer künftige Entwicklungen nicht abwarten will und auf Basis eines gut ausgestatteten Budgets zu den Early Adoptern gehören möchte, kauft schon heute eine Wallbox, die das bidirektionale Laden beherrscht. Was heute noch wie Zukunftsmusik klingt, wird in absehbarer Zeit Stand der Technik sein. Einen Beitrag zu diesem Thema finden Sie hier.

Gesetzlich (WEMoG) festgeschrieben wurde inzwischen, sowohl für Eigentümer als auch für Mieter, das Recht, eine Wallbox installieren zu dürfen. Man braucht zwar die Genehmigung der Miteigentümer oder des Vermieters, verweigern können sie diese aber nicht mehr.

E-Auto Wallbox Photovoltaik

Förderung von Wallboxen

Nach ungefähr zweijähriger Pause (das Budget des letzten Fördertopfes war im Oktober 2021 ausgeschöpft) ist wieder eine staatliche Förderung von Wallboxen in Planung, allerdings nur in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage inklusive Batteriespeicher. Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat Ende Juni 2023 angekündigt, einen Fördertopf von 500 Millionen Euro dafür zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zur Solaranlage muss auch ein E-Auto vorhanden oder zumindest nachweislich bestellt sein.

Im Herbst 2023 soll das Programm starten und über die KfW-Bank via bekanntem Antragsverfahren laufen. Die Höhe der Fördersätze will Minister Wissing erst noch bekannt geben. Allerdings gibt es – ähnlich wie im PV-Segment – eine Vielzahl von Förderungen für Wallboxen auf Landes- Städte- und Gemeindeebene. Wenn Sie konkrete Pläne haben, dann empfehlen wir die aktuelle Information auf den entsprechenden regionalen Seiten. Da die Förderungen immer auslaufen, wenn das Budget erschöpft ist, fällt es schwer, den Überblick zu behalten.

 

Fazit

Elektromobilität als nachhaltiges System installiert ist unter den aktuellen Bedingungen ein sinnvolles Investment. Da sich die Märkte rund um die regenerativen Energien sehr dynamisch entwickeln und auch die Preisfindungen nicht immer durchschaubar sind, empfehlen wir die Beratung durch einen unabhängigen Spezialisten. Mitglieder des ADAC können sogar eine kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.


Verfasst von: Nila Korolevych am 24. August 2023

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